ACCESS4EU: neues Internetportal zu Förderprogrammen in Drittländern

Wissenschaftsaustausch ist keine Einbahnstraße. An welchen Förderprogrammen sich europäische Forscher in elf Drittstaaten beteiligen können, darüber informiert neuerdings die interaktive Internetplattform ACCESS4EU des gleichnamigen EU-Projektes. Einer dieser Drittstaaten ist, wie könnte es anders sein, Brasilien.

Das Internetportal ACCESS4EU als Schlüssel zu Förderprogrammen mit Brasilien (Quelle: IB).

 

 

 

Brasilien ist einer der wichtigsten Forschungspartner in Lateinamerika – nicht nur für Deutschland sondern auch für die Europäische Union. Welche Förderprogramme europäischen Forschern in Brasilien offen stehen, zeigt im Rahmen des ACCESS4EU-Projektes das interaktive Brasilien-Portal APORTA („Supporting EU Access to Brazilian National research programmes – Acesso por Ciência e Technologia no Brasil”).

Auf dem neuen Brasilien-Portal finden sich profunde Informationen zu den Rahmenbedingen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Brasilien, deren Schwerpunkte und Förderprogramme. Auch an Hintergrundinformationen und Datenbanken zu brasilianischen Forschungsorganisationen und -initiativen fehlt es nicht. All das ist übersichtlich mit Links und Downloadmöglichkeiten dargestellt – und wird weiter ausgebaut. Demnächst folgt eine Rubrik mit den wichtigsten Fragen zur Beteiligung an brasilianischen Programmen, auch spezielle Infotage mit gezielten Informationen zu offenen Prgrammen und Beteilungsmöglichkeiten sind geplant.

APORTA - Schlüssel zu brasianischen Förderprogrammen

Dass es dieses Portal überhaupt gibt, ist dem APORTA-Projekt zu verdanken, ein im Oktober 2009 im Rahmen von ACCESS4EU initiiertes EU-Projekt zur Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten europäischer Forscher zu Förderprogrammen in Drittländern bzw. in Brasilien. Es läuft 36 Monate wird mit einer knappen halben Million Euro durch das Siebte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union finanziert. APORTA analysiert dabei Beteiligungsmöglichkeiten für europäische Forscher an brasilianischen Förderprogrammen, macht sie publik und zeigt Möglichkeiten für eine Optimierung der Rahmenbedingungen auf – mit dem Ziel, die Reziprozität des Wissensaustauschs zu steigern. Details dazu finden Sie unter: http://www.access4.eu/brazil/index.php

Verantwortlich für die Projektkoordination von APORTA ist das Internationale Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Projektträger beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR). Weitere Partner sind die Foundation for Research and Technology Hellas (FORTH) aus Griechenland, das Institute for Development Research (IRD) in Frankreich sowie das National Council for Scientific and Technological Development (CNPq) in Brasilien selbst. Gemeinsam haben sie sich der Aufgabe verschrieben, europäischen Forschern den Zugang zu nationalen Förderprorammen Brasiliens zu erleichtern und damit die aktive Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten der EU und Brasilien langfristig zu stärken.

Weitere Information finden Sie unter: http://www.access4.eu/brazil/index.php
Kontakt: Anna Schwachula
E-Mail: anna.schwachula@dlr.de

Kontakt

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Internationales Büro des BMBF
beim PT-DLR
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53227 Bonn
+49 228 3821-405
anna.schwachula@dlr.de

Ansprechpartnerin: 

Anna Schwachula

 

www.access4.eu/brazil/index.php